Produktion

Bei den meisten Brands läuft es so ab: Das Designteam geht auf die Stoffmesse, holt sich die Farbtrends der Trendagenturen, kauft Stoffe ein und bringt Produkte auf den Markt. Kann man so machen, wird auch viel so gemacht. Oft funktionieren die Trendfarben auch – ich habe bei einem Label gearbeitet, die fast alles in schwarz oder gedeckten Farben produziert haben. Trotzdem war der Keller voll mit alten Kollektionen. Man denkt, Schnitt & Farbe XY läuft wie Blöde – hm, tut sie nicht?! Ab in den Ausverkauf damit. Hm. Läuft immer noch nicht. Was denkt ihr, was mit all den Kleidungsstücken passiert?! Das Konzept des Labels ist toll, die Materialien super nachhaltig, fair produziert und trotzdem landen sie Sachen auf dem Müll oder werden zu ganz geringeren Preisen an Ramschläden verkauft. Ich bin Designerin, ich habe 6 Jahre studiert und unter anderem an der Kunsthochschule Weißensee meinen Master gemacht. Und dennoch bestimme nicht ich, was gekauft wird. Ich habe ein Bauchgefühl für Farben & Schnitte, habe eine Kundin im Kopf für die ich designe und entscheide oft richtig. Aber niemals immer. Deshalb teste ich gerne neue Farben an. Diesen Chiliton habe ich schon ganz lange im Blick und habe dann erstmal eine kleine Auflage produziert. Da alle sehr schnell weg waren, habe ich jetzt nachgelegt und ihr findet die Stirnbänder nun im Shop.
Natürlich ist es mein Gefühl, dass Farben auswählt. Aber am Ende entscheidet ihr, meine Kunden und Kundinnen, welche Teile zum Bestseller werden und welche nicht. Durch die eigene Produktion kann ich super schnell auf Sonderwünsche eingehen und nachlegen, wenn etwas besonders beliebt ist 😍
Ich habe für mich diesen Weg gewählt: ich bin sehr nah mit euch in Kontakt, merke was ankommt & was gar nicht – so entsteht keine große Überproduktion. Das funktioniert bisher toll, obwohl bestimmt viele andere Brands es gar nicht verstehen können, warum ich so arbeite. Aber das ist egal – für mich fühlt es sich sehr stimmig an 🙂

Während die Modewelt durch Schnelllebigkeit, Trends und niedrige Preise geprägt ist, habe ich für mein Label Otherwise ein Designkonzept entwickelt, das sich mit meinen Werten  deckt.

Auch die Produktion ist bei diesem ganzheitlichen Konzept eingebunden.

Die Materialien stammen aus Europa, die Produktion findet in Deutschland statt. Design, Entwurf, Musterkollektion, Schnittentwicklung, Produktion, Fotografie, Layouting und Versand findet alles im eigenen Atelier statt. So kann ich garantieren, dass die gesamte Produktionskette nachvollziehbar, fair und transparent ist.

Die Strickteile werden an der Handstrickmaschine gefertigt, die Endfertigung findet per Hand statt. Hier wird noch echtes Handwerk praktiziert.

ganzheitlich. transparent. nah. 

Genaue und tägliche Einblicke gibt es auf der Otherwise Instagramseite.