Mein Weg zum eigenen, nachhaltigen Label _ Über Entscheidungen & Primark

Ich bin keine Bloggerin, trotzdem möchte ich mich zum Aufruf von @dariadaria zu Wort melden! Wer nicht weiß worum es geht, kann sich gerne mal den Hashtag #iwouldneverworkwithprimark anschauen bzw den Beitrag von @dariadaria lesen.
2017 stand ich mit einem Master of Art mit einem sehr guten Notenschnitt auf der Straße – das Studium vorbei, die Bewerbungen eher erfolglos. Ein Bewerbungsgespräch als Junior Designerin bei einem großen Modeshop mit „Z“ war blöd gelaufen, ich hatte mich schon fast entschieden zu diesem Mann ins Allgäu zu ziehen, mit dem ich mich auf ganz wundersame Weise so gut verstand. Da flatterte ein Mail von besagtem Shop mit Z in mein Postfach. Der Mann und ich diskutierten tagelang über das Thema. Selbstständigkeit oder sicherer Job? Traum leben oder für ein Unternehmen arbeiten, dessen Werte ich überhaupt nicht vertrete. Ich entschied mich dagegen, packte meine Sachen und zog zu diesem Mann. 2 Jahre später kann ich sagen: #iwouldneverworkforprimark
Ich wäre nie glücklich geworden in einer Welt, die von Ausbeutung lebt.
Wir alle treffen Entscheidungen: kaufen wir bei Primark? Nehmen wir den sicheren Job (der nie sicher ist) oder verwirklichen wir unsere Werte? Nimmt ein Blogger das Angebot von Primark an oder nicht? Und auch im kleinen: Benutze ich einen Stoff aus Plastikfaser, weil die Farbe so beliebt ist?! Es sind nicht die anderen, sondern jeder Einzelne von uns.
Für mich steht fest, dass ich nicht für ein solches Unternehmen arbeiten will. Das ist mein kleiner Betrag zu dieser Fashion Revolution. Ich übernehme Verantwortung für meine Entscheidungen und werde nicht für die Fast Fashion Industrie arbeiten. ❤️❤️❤️
Ich stelle immer wieder fest: ich trage fast nur noch Secondhand, faire oder selbst hergestellte Kleidung wie auf dem Foto. Kleid, Stirnband & Schal sind aus meinem Shop.

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